Ihr persönlicher Lebensweg zählt
Ich bin Dr. Sebastian Wolf, Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor und Sportpsychologe. Mir ist wichtig, Ihre Ziele, Werte, Motive und Lebensvorstellungen wirklich kennenzulernen, zu verstehen und wertzuschätzen. Mich interessieren Menschen nicht nur über Diagnosen, Symptome oder Probleme. Mich interessiert, was sie bewegt, woran sie festhalten, was ihnen fehlt, was sie schützt und wie sie eigentlich leben möchten.
Was mir wichtig ist
Gefühle
Gefühle, körperliches Erleben, Beziehungen und Erfahrungen spielen bei Veränderungen eine zentrale Rolle.
Manchmal braucht es eine neue Perspektive. Manchmal muss etwas auch einfach emotional erfahren und verarbeitet werden.
Freiheit
Ihre Werte dürfen von meinen eigenen verschieden sein. Mir ist wichtig, dass Therapie mehr Freiheit ermöglicht. Freiheit, Entscheidungen bewusster zu treffen, neue Wege zu gehen, Beziehungen anders zu gestalten oder auch etwas anzunehmen, das sich nicht einfach verändern lässt.
Neugier
Ich komme aus der Wissenschaft und arbeite gerne evidenzbasiert. Gleichzeitig bin ich unglaublich neugierig, werfe alte Sichtweisen gerne immer wieder über den Haufen und lasse mich auf Ihren ganz persönlichen Prozess ein
Was mich geprägt hat
Unterschiedliche berufliche Welten
Mein beruflicher Weg war nie nur eine einzige Sache.
Ich habe wissenschaftlich gearbeitet, Gruppenprogramme entwickelt, psychotherapeutisch behandelt, Leistungssportlerinnen und Leistungssportler begleitet, gelehrt und Fachpersonen sowie Teams supervidiert. Diese Vielfalt ist mir wichtig und prägt mich.
Mich faszinieren dabei immer ähnliche Fragen.
Wie können Menschen wieder freier und selbstbestimmter leben? Wann braucht es Veränderung und wann zunächst Akzeptanz? Wie kann ein gesunder Lebensstil wirklich dauerhaft im alltäglichen Leben verankert werden?
Persönliches
Eine eigene schwere postinfektiöse Erkrankung hat meinen Blick auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Grenzen und Veränderung noch einmal grundlegend erweitert. Ich habe selbst erlebt, wie schnell Selbstverständlichkeiten verloren gehen können und wie tiefgreifend eine körperliche Erkrankung Beruf, Beziehungen, Identität, Zukunftsvorstellungen und den eigenen Alltag verändern kann und wie wichtig es sein kann, körperliche Grenzen ernst zu nehmen und Verluste zu betrauern. Ich habe dabei aber auch erlebt, dass in solchen Prozessen neue Orientierung entstehen kann.
Neben meiner Arbeit brauche ich Bewegung, Natur und Menschen, mit denen ich mich verbunden fühle. Ich mag Sport, gutes Essen, meinen Garten und Zeiten, in denen einmal nichts verbessert oder optimiert werden muss.
Ein gutes Leben besteht für mich nicht daraus, möglichst gut zu funktionieren.